Mittwoch, 12. Dezember 2007
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Nach einer kurzen Nacht – da Timmy und ich noch in der ‘barstreet’ Sanlitun waren – holen mich Liu Yi und Sun um 9:00 ab. Wir fahren durch die morgentlich vollen Strassen Beijings in Richtung Flughafen. Liu hat etwas zu essen gekauft, und während ich – kulturell bedingt – meinen warmen ‘Milk Tea’ schlürfe nehme ich Bissen von einem ziemlich behaarten Brötchen. Am Flughafen angekommen fährt Liu Yi auf die Taxihalte, aber es macht zum Glück niemandem etwas aus. Kurz entsteht noch etwas Verwirrung, da zwar überall riesige Schilder mit Pfeilen zeigend zum ‘International Departure’ hängen, Liu Yi aber nicht sicher ist, ob das auch stimmt. Wir nehmen Abschied und ich laufe durch die langen Ausreiseschlangen an den verschiedensten Stationen, die man durchqueren muss. Der Flug hat eine halbe Stunde Verspätung, und ich gehe erst einen labbrigen Starbuckskaffee trinken, wobei noch nicht einmal gratis Internet verfügbar ist. Am Gate läuft eine Flughafenmitarbeiterin suchend umher, fragend ob wer “Herr Seidelsackmann” sei. Dies kann natürlich nur ein Scherz sein, und so kreist sie eine ganze Weile ohne Erfolg durch den Warteraum. Gegen boarding time kreischt eine Sprecherin ins Mikro mit rückkoppelnden Klängen, aber es scheint niemanden wirklich zu stören. Leider wartet draussen eine Boeing 747 auf uns, was einen unangenehmen Flugkomfort verspricht. Ich schaue noch einmal gut um mich, um die letzten Blicke auf Beijings Boden zu merken (denn es gibt keine schöneren Erinnerungen, als ein Flughafen), und laufe zum Gate. Zai jian Bei Jing! Ein nerviger Mitarbeiter verlangt noch das Einchecken meines Handkoffers, während um mich herum Massen anderer vorbeilaufen mit größeren Exemplaren. Der Flug verläuft den Umständen entsprechend prima, und 9,5 Stunden später komme ich in Schiphol an.
Freitag, 7. Dezember 2007
Freitag, 7. Dezember 2007
Um 11:30 erscheine ich zum Lunch bei der Uni, um zusammen mit Professor Yin, Sung Lulu, Liu Yi, einer anderen Lehrerin und Sun Yue zu essen. Wir besprechen einiges, ich schlage Sachen vor, alle stimmen zu. Nichts wird beschlossen. Sun und ich laufen ein wenig auf dem Gelände herum, um uns dann aber zu trennen. Ich gehe nach Hause, lege mich aufs Bett und schlafe spontan ein, wahrscheinlich war es das Bier auf nüchternen Magen und das viele Fleisch. Erst spät am Nachmittag wache ich wieder auf, und muss mich schon langsam auf den Weg machen zu meiner “Party”, zu der ich alle Studenten eingeladen habe, damit wir uns besser kennenlernen und sie hoffentlich in Zukunft sich mehr trauen, im Unterricht etwas zu sagen. Sun war am Mittag noch sehr zuversichtlich, da viele positive Reaktionen, aber ich bekam schon ein paar Absagen. Schlussendlich waren wir zu viert, und somit war es zwar nett, aber am Ziel vorbei. Die Gelegenheit wurde genutzt für einen Fotoshoot mit Teacher Fischer, und zwei glückliche Studenten war das Ergebnis. Wir verabschieden uns und gehen natürlich nach Hause, denn in Beijing hört nach dem Essen wohl alles auf.
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Ich bleibe solange es möglich ist im Bett liegen, denn obwohl ich gut geschlafen habe und keiner gebohrt hat ist es nötig. Sobald ich wieder stubenrein bin fahre ich mit dem Taxi noch einmal nördlich zum China Conservatory, da Cao Meng mir heute das gestern verschlossene Studio zeigen wird. Dieses, so stellt sich heraus, ist wirklich gut und hat mal wieder zu viel Geld vom Staat bekommen. Es tummeln sich daher die unmöglichsten Geräte und Maschinen überall, bloss aus irgendeinem Grund fällt keinem ein, gute Lautsprecher zu kaufen. Das hunderttausende Euros teure Mischpult samt digitaler Kreuzschiene und Distributionssystem ist noch nicht verkabelt, aber es steht trorzdem schön im Abhörraum 1. Es sollen noch 3 bis 4 andere Regieräume folgen, und im neuen Anbau mit 2 neuen Konzertsälen werden rund Februar auch nochmal 3 Räume eingerichtet... Ich überlege mir, in welchem Film ich gelandet bin, und Cao und ich verlassen den Komplex, um bei einer Aufnahme von Professor Li in der Beijing Concert Hall vorbeizuschauen.
Erst jedoch fahren wir bei einer Probe vorbei, denn Cao Meng wird morgen eine Aufnahme machen müssen. Das kleine Theater befindet sich auf dem großen Gelände mit dem Namen Qi Jiu Ba, oder 798 für uns Nichtchinesen. Dieses ist ein altes Industriegelände, wo in den vielen Gebäuden kleine Kunstgallerien und solches aufgemacht haben. In einem dieser befindet sich ein Raum, der als Minitheater oder Konzertraum fungiert. Ich fühle mich versetzt in einen alten Alptraum voller Kabale und Liebe, und um mich herum hüpfen Licht- und Tonleute während eine Musikerin ungestört nervige Hippieklänge auf ihrem Instrument hervorzaubert. Zum Glück verlassen wir das Schauspiel bald, nicht aber nachdem ich Cao Meng 'advice' gegeben habe. Da es schon nach Mittagszeit ist muss gegessen werden, und wir finden ein Restaurant, wessen Menükarte einiges verspricht: “The braised eggplant rice king” sowie “Chicken incense peas together” sind hier erhältlich, Knüller ist aber sicherlich “Bacterium with chicken”. Ich habe es mal lieber nicht bestellt.
Die Taxifahrt zur Beijing Concert Hall dauert lange, denn es gibt Stau. Wir kommen etwas müde an, schauen bei der Aufnahme vorbei, und stellen fest, dass vor allem Professor Lis Studenten die Arbeit machen. Er selber und der Komponist sitzen mit Partitur und hören zu und geben Kommentare an das Orchester. Die 4 Mikrofone vor dem Orchester stehen erstaunlich weit auseinander und ich bin glücklich, dass mich heute keiner nach meiner Meinung fragt. Professor Li fragt mich noch, ob ich Plug-ins kenne, die Rauschen entfernen können, und ich gebe Antwort. Da er mir diese Frage schon im September gestellt hat begreife ich sie zwar nicht, aber möchte hilfsbereit sein. Cao Meng und ich trennen uns wieder, und ich mache mich auf den Weg nach Hause.
Rund 18:00 hat Sun mich gebeten, ihm bei einer Konzertaufnahme eines Gesangabends zu helfen, und ich gehe bei der Uni vorbei. Dort treffe ich auch zwei Mädchen aus dem 2. Jahr, die neben Kabel aufrollen vor allem viel herumhüpfen und –grinsen. Der Computer ist kaputt, und Sun muss einen Lehrer anrufen, da er den CD-Rekorder haben will, der hinter verschlossener Tür steht. Ich stelle Mikrofone für Sun und erkläre ihm einen Knoten, damit die Kabel besser hängen und das Mikro nicht heruntergezogen werden kann. Sun rennt mit dem CD-Rekorder herein und kurz vor Anfang funktioniert alles. Ich höre mir das noch kurz an, muss dann aber Dang Shan (“Jenny”) treffen, da ich dem Universitätsblasorchester zuhören möchte. Beim Hereinkommen stoppt der Dirigent die Probe und möchte wissen, wer ich bin. Hände werden geschüttelt, Gesichter lachen und bevor ich mich versehe, werden mir CDs, DVDs, Bücher und eine business card überreicht. Das Orchester klatscht mir und ich soll auf dem gepolzterten Stuhl Platz nehmen. Die Probe schreitet voran mit einem Arrangement der Festivaloverture von Schostakowitsch. In der Pause kommen Dirigent und Manager auf mich zu, Finger werden geschnippst und eine dolmetschende Klarinettistin springt an meine Seite. Nette Worte werden ausgetauscht und alle sind sehr beeindruckt, dass ich den Komponisten eines ‘masterpieces’ kenne, Thomas Doss, und den Otto M. Schwartz. Ob sie denn das Stück für mich spielen dürfen? Oder ob ich es denn selber dirigieren möchte? Ich schaue Jenny ein wenig hilfesuchend an, aber sie bleibt in Entfernung sitzen und somit bedanke ich mich freundlich aber es wird wenigstens mein ‘advice’ erwartet. Ich willige ein, das Orchester wird zurückgepfercht und man spielt für mich. Jenny meint noch “I think I am fired” da sie nicht übersetzen durfte, aber ich beruhige sie. Nach Ende darf ich vor das Orchester und man schaut mich erwartungsvoll an. Ich versuche, den Dirigenten und das Orchester zu loben, aber auch ausführungstechnische Kritik zu geben, und nach lautem Applaus drehe ich mich um und verlasse mit Jenny im Laufschritt das Gebäude.
Bei Sun ist die Aufnahme noch am Laufen, aber kurz vor Ende, und danach gehen wir mit den beiden Mädchen noch essen, wobei sie mit vollem Enthousiasmus ihr spärliches Englisch üben. In der Kälte laufe ich wieder nach Hause.
Erst jedoch fahren wir bei einer Probe vorbei, denn Cao Meng wird morgen eine Aufnahme machen müssen. Das kleine Theater befindet sich auf dem großen Gelände mit dem Namen Qi Jiu Ba, oder 798 für uns Nichtchinesen. Dieses ist ein altes Industriegelände, wo in den vielen Gebäuden kleine Kunstgallerien und solches aufgemacht haben. In einem dieser befindet sich ein Raum, der als Minitheater oder Konzertraum fungiert. Ich fühle mich versetzt in einen alten Alptraum voller Kabale und Liebe, und um mich herum hüpfen Licht- und Tonleute während eine Musikerin ungestört nervige Hippieklänge auf ihrem Instrument hervorzaubert. Zum Glück verlassen wir das Schauspiel bald, nicht aber nachdem ich Cao Meng 'advice' gegeben habe. Da es schon nach Mittagszeit ist muss gegessen werden, und wir finden ein Restaurant, wessen Menükarte einiges verspricht: “The braised eggplant rice king” sowie “Chicken incense peas together” sind hier erhältlich, Knüller ist aber sicherlich “Bacterium with chicken”. Ich habe es mal lieber nicht bestellt.
Die Taxifahrt zur Beijing Concert Hall dauert lange, denn es gibt Stau. Wir kommen etwas müde an, schauen bei der Aufnahme vorbei, und stellen fest, dass vor allem Professor Lis Studenten die Arbeit machen. Er selber und der Komponist sitzen mit Partitur und hören zu und geben Kommentare an das Orchester. Die 4 Mikrofone vor dem Orchester stehen erstaunlich weit auseinander und ich bin glücklich, dass mich heute keiner nach meiner Meinung fragt. Professor Li fragt mich noch, ob ich Plug-ins kenne, die Rauschen entfernen können, und ich gebe Antwort. Da er mir diese Frage schon im September gestellt hat begreife ich sie zwar nicht, aber möchte hilfsbereit sein. Cao Meng und ich trennen uns wieder, und ich mache mich auf den Weg nach Hause.
Rund 18:00 hat Sun mich gebeten, ihm bei einer Konzertaufnahme eines Gesangabends zu helfen, und ich gehe bei der Uni vorbei. Dort treffe ich auch zwei Mädchen aus dem 2. Jahr, die neben Kabel aufrollen vor allem viel herumhüpfen und –grinsen. Der Computer ist kaputt, und Sun muss einen Lehrer anrufen, da er den CD-Rekorder haben will, der hinter verschlossener Tür steht. Ich stelle Mikrofone für Sun und erkläre ihm einen Knoten, damit die Kabel besser hängen und das Mikro nicht heruntergezogen werden kann. Sun rennt mit dem CD-Rekorder herein und kurz vor Anfang funktioniert alles. Ich höre mir das noch kurz an, muss dann aber Dang Shan (“Jenny”) treffen, da ich dem Universitätsblasorchester zuhören möchte. Beim Hereinkommen stoppt der Dirigent die Probe und möchte wissen, wer ich bin. Hände werden geschüttelt, Gesichter lachen und bevor ich mich versehe, werden mir CDs, DVDs, Bücher und eine business card überreicht. Das Orchester klatscht mir und ich soll auf dem gepolzterten Stuhl Platz nehmen. Die Probe schreitet voran mit einem Arrangement der Festivaloverture von Schostakowitsch. In der Pause kommen Dirigent und Manager auf mich zu, Finger werden geschnippst und eine dolmetschende Klarinettistin springt an meine Seite. Nette Worte werden ausgetauscht und alle sind sehr beeindruckt, dass ich den Komponisten eines ‘masterpieces’ kenne, Thomas Doss, und den Otto M. Schwartz. Ob sie denn das Stück für mich spielen dürfen? Oder ob ich es denn selber dirigieren möchte? Ich schaue Jenny ein wenig hilfesuchend an, aber sie bleibt in Entfernung sitzen und somit bedanke ich mich freundlich aber es wird wenigstens mein ‘advice’ erwartet. Ich willige ein, das Orchester wird zurückgepfercht und man spielt für mich. Jenny meint noch “I think I am fired” da sie nicht übersetzen durfte, aber ich beruhige sie. Nach Ende darf ich vor das Orchester und man schaut mich erwartungsvoll an. Ich versuche, den Dirigenten und das Orchester zu loben, aber auch ausführungstechnische Kritik zu geben, und nach lautem Applaus drehe ich mich um und verlasse mit Jenny im Laufschritt das Gebäude.
Bei Sun ist die Aufnahme noch am Laufen, aber kurz vor Ende, und danach gehen wir mit den beiden Mädchen noch essen, wobei sie mit vollem Enthousiasmus ihr spärliches Englisch üben. In der Kälte laufe ich wieder nach Hause.
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Morgens um 5:30 bekomme ich von Sun eine sms, er und seine Band haben bis 5 gearbeitet an ihrem Album und können deswegen nicht zum Unterricht kommen. Auch hat er immer noch kein ordentliches whiteboard besorgt. Ich schlafe nicht mehr ein und um 7:00 geht der Wecker, damit ich pünktlich per Taxi zum Studio fahren kann. Der Winter meint es ernst, denn laut Laptop hat er die Temperatur auf -7 Grad heruntergekurbelt, und draussen bestätigt sich dieses. Der Taxifahrer versteht auf Anhieb, aber es hat mal wieder einen Unfall gegeben und somit dauert die Fahrt lange. Beim Studio wartet schon die erste Gruppe auf mich, nur 2 Studenten. Ich gerate in den Bann des Unterrichtens über Stereofonie und labere die beiden 2 Stunden lang voll. Die nächste Gruppe wusste auch noch nicht, was sie heute erwartet, und bekommt die gleiche volle Ladung. Mittagessen lasse ich aus, denn nur eine halbe Stunde, da aber die nächste Ladung Studenten erst um 13:30 hereinspaziert, eine ganze Stunde später, hätte ich wohl gehen können. Die 3 etwas mehr interessierten dürfen auch ganze 2 Stunden Teacher Fischer anhören, verlangen aber bei der Hälfte eine kleine Pause, um aufzuatmen.
Nach all dem gehe ich mit Cao Meng beim China Conservatory of Music vorbei, wo er mir allerlei zeigt und ich eine Aufnahme von Kompositionsstudenten beiwohne, während der ich kurze Zeit wegen Müdigkeit das Bewusstsein verliere und erst eine Minute später wieder aufwache, sehr zum Spass des Freundes von Cao Meng. Wir rennen noch ein wenig hin und her in der Eiseskälte, verabschieden uns aber bald und ich düse nach Hause.
Nach all dem gehe ich mit Cao Meng beim China Conservatory of Music vorbei, wo er mir allerlei zeigt und ich eine Aufnahme von Kompositionsstudenten beiwohne, während der ich kurze Zeit wegen Müdigkeit das Bewusstsein verliere und erst eine Minute später wieder aufwache, sehr zum Spass des Freundes von Cao Meng. Wir rennen noch ein wenig hin und her in der Eiseskälte, verabschieden uns aber bald und ich düse nach Hause.
Dienstag, 4. Dezember 2007
Dienstag, 4. Dezember 2007
Es ist ein bleibendes reges Treiben in Beijing, und es gibt keinen Moment Ruhe. Ich sorge für viel administrative Tätigkeiten, die auch mal passieren müssen, und bleibe deshalb tagsüber in der Wohnung. Draussen ist es sowieso viel zu kalt, und in meiner neu entdeckten WiFi-Ecke lässt es sich direkt am Heizkörper eigentlich ganz gut sitzen. Das Frühstück/Mittagessen sind heute Brotkreationen, wobei sich herausstellt, dass die voriges Mal als Sesampaste identifizierte lila Schmiere wohl alte Marmelade gewesen sein muss, denn diese dänischen Pastries haben eine Art Erdbeermarmelade innendrin. Der leckere Beijing 2008 Joghurt, den ich mir gestern in heisser Vorfreude gekauft habe, ist über Datum.
Ich gehe zum U.B.C. Coffee, um abendzuessen und währenddessen allerlei Kontakte warm zu halten in den Niederlanden über skype chat und MSN. Ich werde prompt einzeln in einen kleinen Nebenraum deponiert, was mir derart stinkt, dass ich nach kurzer Zeit den Platz wechsele um nicht als abgesondertes Tier mein Essen zu mir nehmen zu müssen. Die konstanten Blicke und das Gelache seitens der Bedienung hindern mich aber nicht daran, fröhlich und geschickt mit den Chopsticks das Essen hereinzuschaufeln, und hin- und wieder eine message zu beantworten. Ich rufe mich bei allerlei Leuten in die Erinnerung, und bestelle noch eine Mango Milk Ice Nachspeise, die sich als äußerst merkwürdig herausstellt, aber einigermassen gut schmeckt. Ich bitte um die Rechnung, und die Bedienung spricht derart undeutlich, dass ich mal wieder erst auf dem Heimweg begreife, dass sie in der Tat den gewünschten Betrag genannt hat. Die Quitting wird mir nicht angeboten, und ich nehme mir vor, in Zukunft böse zu werden und reines Mandarin zu sprechen.
Ich gehe zum U.B.C. Coffee, um abendzuessen und währenddessen allerlei Kontakte warm zu halten in den Niederlanden über skype chat und MSN. Ich werde prompt einzeln in einen kleinen Nebenraum deponiert, was mir derart stinkt, dass ich nach kurzer Zeit den Platz wechsele um nicht als abgesondertes Tier mein Essen zu mir nehmen zu müssen. Die konstanten Blicke und das Gelache seitens der Bedienung hindern mich aber nicht daran, fröhlich und geschickt mit den Chopsticks das Essen hereinzuschaufeln, und hin- und wieder eine message zu beantworten. Ich rufe mich bei allerlei Leuten in die Erinnerung, und bestelle noch eine Mango Milk Ice Nachspeise, die sich als äußerst merkwürdig herausstellt, aber einigermassen gut schmeckt. Ich bitte um die Rechnung, und die Bedienung spricht derart undeutlich, dass ich mal wieder erst auf dem Heimweg begreife, dass sie in der Tat den gewünschten Betrag genannt hat. Die Quitting wird mir nicht angeboten, und ich nehme mir vor, in Zukunft böse zu werden und reines Mandarin zu sprechen.
Sonntag, 2. Dezember 2007
Der Text auf der Dose des ‘Strawberry Milk Drink’ lautet “Enjoy the taste to the full”. Ich gebe mir Mühe. Da heute nacht mal wieder viel gebohrt wurde, habe ich nur wenig geschlafen und werde Cao Meng deswegen nicht wie erst abgesprochen um 10:00, sondern um 14:00 in Zhong Guan Cun treffen. Der Taxifahrer versteht zwar die Strasse, bloss vertue ich mich wohl beim Verdeutlichen von Nord und Süd, denn erst nachdem ich die Schriftzeichen auf dem Laptop zücke weiss er, wohin er fahren soll: das Haidian Theater. Dort warten Cao und seine Freundin auf mich. Wir betreten das Silicon Valley Chinas, und zwischen Glaspalästen bahnen wir uns einen Weg zu den Kaufhöllen dieses Distrikts. Wir suchen einen Internetadapter für meinen Mac, bloss stellt sich heraus, dass diese nicht nur teuer sind, sondern auch nicht so einfach zu finden. Resumé: Ich beschliesse, dass doch die Telefonleitung der beste Weg ist, und Sun soll sich um das Herumgeeiere der Wohnungsfirmen kümmern.
Ich mache mich anschliessend auf den Weg zu Toni & Guy, und mit dem Stossverkehr und der Subway schaffe ich es, nur 10 Minuten zu spät anzukommen. Keiner ist böse, sondern ich werde mit gaffenden Blicken durch sowohl Mitarbeiter als auch Kunden angeschaut. Eine hyperventilierende britische Friseusin neben mir gackert oberflächliches, und ich werde durch Creative Stylist ‘Toro’ stylisiert während ich meinen besten, uninteressierten Modelblick aufsetze, damit ich mein neues Image etablieren kann. Das ganze scheint zu funktionieren, denn ich ernte neidische Blicke auf mein blondes Haupt.
Nachdem diese Episode kindischen Leichtsinns vorüber ist mache ich mich auf den Weg zur Universität, da ich Timmy versprochen hatte, ihm bei einer Aufnahme eines Konzerts zu helfen. Sun textet mir, ob ich mit ihm essen gehe, da ich aber wie gesagt keine Zeit habe lade ich ihn ein zum Mitkommen. Er willigt ein, und so finden wir uns alle mit einem zusätzlichen Studenten aus dem dritten Jahr, Cai, im “Studio” des kleinen Konzertsaales wieder. Ich verdrücke mich erst einmal auf die Toilette, jedoch nicht bevor Timmy mir eine Packung Tissues organisiert, da in China WC-Papier selbst mitgebracht werden muss. Ich geniesse die Vor- und Nachteile des nicht abschliessbaren ‘Squat-toilet’, auf welche ich hier jedoch nicht näher eingehen möchte. Die Aufnahme verläuft äußerst witzig, denn nicht nur haben die Lieben links und rechts vertauscht, auch ist die CD 2 Minuten vor Ende des Konzerts voll. Aller Anfang ist schwer...
Das Restaurant der Uni hat schon geschlossen, sagt die mampfende Gesellschaft Bedienender und Köche an den Tischen, und auch obwohl die Mädels grinsend Teacher Fischer erkennen verdrängt wohl der Überlebensinstinkt den Bedienungsinstinkt, und so müssen wir anderswo weitersuchen. Da ja der Rest schon gegessen hat überredet man mich zum Sündigen beim KFC, und ich willige mal wieder ein. Ich schlinge das Zeug hinunter, und da Sun sich nicht wohl fühlt machen nur Cai, Timmy und ich uns auf den Weg zur Bar, in der Timmy und ich schon mal mit Liu und Qin waren. Dort freut sich die weibliche Bedienung in ihrer knappen Carlsberg-uniform über das Wiedersehen, und ich zücke sogleich mein weisses Hemd, damit wir in einheitlicher Farbe gehen können. Leider ist sie jedoch sehr beschäftigt mit Herumstehen, und so widmen wir uns gezwungenermassen der Band, nachdem das Unterhalten durch das an die Schmerzgrenze gehobene Schalldruckniveau unmöglich gemacht wurde. Zum Glück gehen wir schnell in die ruhigere Opiumhölle, wo wir entspannt verweilen, bis der Chef persönlich eintritt und sich zu uns setzt. Es entfaltet sich eine abgefahrene Geschichte. Er ist Akkordeonist und teilt uns mit, dass ihm eigentlich die Musik “da draussen” im Lokal gar nicht gefällt, aber die Kunden wünschen diese – ihm gefällt Jazz und Klassik viel besser. Während wir da so sitzen, rennt die Bedienung hin- und her, um uns Bier bereit zu stellen, die Flaschen zu öffnen und nachzugiessen. Der Boss erzählt ernsthaft und mit zelebrierender Stimme weiter, und alle schauen ihn gebannt an. Plötzlich dreht er sich um und schreit den Laufjungen zu uns, er muss sich hinstellen und sein Boss gibt ihm Anweisungen. Langsam wird es still, der Inhaber dreht sich zu uns zurück, und der Laufjunge fängt an, eine leise Melodie zu singen, die sich steigert und steigert. Nach einer knappen Minute füllt des Jungen Stimme ähnlich eines wiederauferstandenen Pavarotti den ganzen Raum, sodass die laute Musik aus der Bar schon nicht mehr zu hören ist. Nach der letzten Note schreit der Boss den Jungen an, die Stimme sei nicht das Problem, aber es gäbe keine Liebe aus dem Herzen!! Man müsse lieben, fühlen, erleben was man singt. Noch einmal!! Der arme Bube zittert und setzt erneut an, dieses Mal mit wahrer Emotion, und sein Lehrer wird zufrieden. Der Junge darf wieder Bier herumschleppen, und der Boss schaut mich an mit seinen Schlangenaugen und fragt mit rauher Stimme “you like vodka?”. Ich nicke nur und wir beenden den Abend indem wir uns alle zusaufen.
Ich mache mich anschliessend auf den Weg zu Toni & Guy, und mit dem Stossverkehr und der Subway schaffe ich es, nur 10 Minuten zu spät anzukommen. Keiner ist böse, sondern ich werde mit gaffenden Blicken durch sowohl Mitarbeiter als auch Kunden angeschaut. Eine hyperventilierende britische Friseusin neben mir gackert oberflächliches, und ich werde durch Creative Stylist ‘Toro’ stylisiert während ich meinen besten, uninteressierten Modelblick aufsetze, damit ich mein neues Image etablieren kann. Das ganze scheint zu funktionieren, denn ich ernte neidische Blicke auf mein blondes Haupt.
Nachdem diese Episode kindischen Leichtsinns vorüber ist mache ich mich auf den Weg zur Universität, da ich Timmy versprochen hatte, ihm bei einer Aufnahme eines Konzerts zu helfen. Sun textet mir, ob ich mit ihm essen gehe, da ich aber wie gesagt keine Zeit habe lade ich ihn ein zum Mitkommen. Er willigt ein, und so finden wir uns alle mit einem zusätzlichen Studenten aus dem dritten Jahr, Cai, im “Studio” des kleinen Konzertsaales wieder. Ich verdrücke mich erst einmal auf die Toilette, jedoch nicht bevor Timmy mir eine Packung Tissues organisiert, da in China WC-Papier selbst mitgebracht werden muss. Ich geniesse die Vor- und Nachteile des nicht abschliessbaren ‘Squat-toilet’, auf welche ich hier jedoch nicht näher eingehen möchte. Die Aufnahme verläuft äußerst witzig, denn nicht nur haben die Lieben links und rechts vertauscht, auch ist die CD 2 Minuten vor Ende des Konzerts voll. Aller Anfang ist schwer...
Das Restaurant der Uni hat schon geschlossen, sagt die mampfende Gesellschaft Bedienender und Köche an den Tischen, und auch obwohl die Mädels grinsend Teacher Fischer erkennen verdrängt wohl der Überlebensinstinkt den Bedienungsinstinkt, und so müssen wir anderswo weitersuchen. Da ja der Rest schon gegessen hat überredet man mich zum Sündigen beim KFC, und ich willige mal wieder ein. Ich schlinge das Zeug hinunter, und da Sun sich nicht wohl fühlt machen nur Cai, Timmy und ich uns auf den Weg zur Bar, in der Timmy und ich schon mal mit Liu und Qin waren. Dort freut sich die weibliche Bedienung in ihrer knappen Carlsberg-uniform über das Wiedersehen, und ich zücke sogleich mein weisses Hemd, damit wir in einheitlicher Farbe gehen können. Leider ist sie jedoch sehr beschäftigt mit Herumstehen, und so widmen wir uns gezwungenermassen der Band, nachdem das Unterhalten durch das an die Schmerzgrenze gehobene Schalldruckniveau unmöglich gemacht wurde. Zum Glück gehen wir schnell in die ruhigere Opiumhölle, wo wir entspannt verweilen, bis der Chef persönlich eintritt und sich zu uns setzt. Es entfaltet sich eine abgefahrene Geschichte. Er ist Akkordeonist und teilt uns mit, dass ihm eigentlich die Musik “da draussen” im Lokal gar nicht gefällt, aber die Kunden wünschen diese – ihm gefällt Jazz und Klassik viel besser. Während wir da so sitzen, rennt die Bedienung hin- und her, um uns Bier bereit zu stellen, die Flaschen zu öffnen und nachzugiessen. Der Boss erzählt ernsthaft und mit zelebrierender Stimme weiter, und alle schauen ihn gebannt an. Plötzlich dreht er sich um und schreit den Laufjungen zu uns, er muss sich hinstellen und sein Boss gibt ihm Anweisungen. Langsam wird es still, der Inhaber dreht sich zu uns zurück, und der Laufjunge fängt an, eine leise Melodie zu singen, die sich steigert und steigert. Nach einer knappen Minute füllt des Jungen Stimme ähnlich eines wiederauferstandenen Pavarotti den ganzen Raum, sodass die laute Musik aus der Bar schon nicht mehr zu hören ist. Nach der letzten Note schreit der Boss den Jungen an, die Stimme sei nicht das Problem, aber es gäbe keine Liebe aus dem Herzen!! Man müsse lieben, fühlen, erleben was man singt. Noch einmal!! Der arme Bube zittert und setzt erneut an, dieses Mal mit wahrer Emotion, und sein Lehrer wird zufrieden. Der Junge darf wieder Bier herumschleppen, und der Boss schaut mich an mit seinen Schlangenaugen und fragt mit rauher Stimme “you like vodka?”. Ich nicke nur und wir beenden den Abend indem wir uns alle zusaufen.
Montag, 3. Dezember 2007
Montag, 3. Dezember 2007
Sun hatte mir gestern versprochen, sich heute um das ADSL zu kümmern, und zuerst den housing agent und das Management anzurufen, um zu versuchen auf der alten Leitung Internet zu kriegen. Nachdem sich unser Treffen etwas verspätet (der AK-47 läßt grüssen...) teilt Sun mit, er habe eine neue Leitung in Auftrag gegeben, und noch nicht telefoniert wegen der alten. Ich begreife zwar nicht, warum kein Mensch in diesem Land sich an seine Absprachen halten kann, aber lasse es erst mal so sein. Wir gehen zum Mittagessen in ein Filial des U.B.C.-coffees und laden auch Katrina ein, eine Klassenkameradin Suns. Als sie kommt, muß Sun schnell weg, und so unterhalte ich mich mit meiner Studentin über Gott und die Welt und zeige ihr Fotos auf dem Laptop. Leider klappt der Termin mit Cao Meng und einem “famous” producer nicht, deswegen gehe ich mit Katrina zur Uni, wo sie mich für eine Freundin verlässt und ich mich mit Sun und dem Bassisten zum Essen treffe. Anschliessend schauen wir uns Konzert an, was einem highschool-Abend gleicht: viele Gruppen Sänger und Sängerinnen treten in bunter Kleidung auf und singen möglichst schief irgendwelche Sachen. Das Publikum aber liebt es und so gehen Sun und ich nach einiger Zeit aus dem Aufnahmestudio und hinunter in den Saal. An sich keine schlechte Idee, denn der anwesende Student, der das Konzert aufnahm, hatte wohl ein Gehörproblem, wenn man so laut abhören muss... Das Konzert wird wieder verlassen und Sun läuft mit mir zum Bassisten, der uns in sein Auto lädt und losfährt. Ich bereite mich schon vor auf die nächste Station, werde aber Zuhause abgesetzt. Man geht in dieser Stadt nicht Bier trinken wurde mir schon öfter erzählt.
Zuhause wird Miki noch zum Geburtstag gratuliert, und der sich den 30 Jahren nähernde philosophiert erstaunlich tief über das Älterwerden und Zukunftspläne. Ich begleite ihn auf seinen Gedanken und verabschiede mich nach einiger Zeit, den Kosten wegen. Die frisch gekaufte DVD “The Messengers” wird angeschaut, und für einen schlechten Horrorfilm war es ganz amüsant. Punkt 2:00 wird wieder gebohrt, und so schlafe ich von Friede und Stille träumend ein.
Zuhause wird Miki noch zum Geburtstag gratuliert, und der sich den 30 Jahren nähernde philosophiert erstaunlich tief über das Älterwerden und Zukunftspläne. Ich begleite ihn auf seinen Gedanken und verabschiede mich nach einiger Zeit, den Kosten wegen. Die frisch gekaufte DVD “The Messengers” wird angeschaut, und für einen schlechten Horrorfilm war es ganz amüsant. Punkt 2:00 wird wieder gebohrt, und so schlafe ich von Friede und Stille träumend ein.
Samstag, 1. Dezember 2007
Samstag, 1. Dezember 2007
Ein langer Ausschlaf lässt diesen mal wieder grauen Tag in Beijing beginnen. Sun schreibt eine message mit der Frage, wie es mir ginge, denn er hat keine Zeit, sich mit mir zu treffen. Mir geht es ja an sich prima, und ich bedanke mich. Ich gehe mit Bus und Subway nach Xidan, wo ich in der Shoppinghölle zwischen Horden aufgeregt umherrennenden Kauflüstigen mit dem Strom mitlaufe. Ein Starbucks bietet sich an, und da ich den Laptop dabeihabe nehme ich mir die Zeit, e-mails zu schreiben und allerlei andere Sachen zu regeln. Da es schon recht spät wird, suche ich mir danach auf Anraten einer meiner Studentinnen etwas zu essen (“It is not healthy when late dinner”), und finde einen pfannkuchenartigen Loempia in einem Pflaster voll kleiner Stände, die Essen verkaufen, welches mit Gierde durch die vielen aufeinandergedrängten Gruppen verzehrt wird. Innendrinn, so stellt sich heraus, ist allerlei Gemüse, und die Pfannkuchenschale, die alles zusammenhält, war doch etwas härter als erwartet. Halb essend gilt es nun mit allen anderen Leuten eine grosse Strasse zu überqueren, was gar nicht so leicht ist wenn es keine Ampeln gibt aber dafür 4 Fahrbahnen pro Seite, auf denen sich hupend und brummend Busse und Autos einen Weg suchen. Irgendwie klappt es, und im nächsten Riesenkaufhaus wird wieder alles angeschaut, was nicht gekauft wird. Ich habe eigentlich nicht so viel Lust auf Anschauen und nehme mir vor, in Wangfujing einen Termin beim berühmten Haarstylistensalon “Toni & Guy” zu machen. Ich reise dorthin, und nach einigem Suchen und Fragen finde ich den Salon auf der ‘Sky Avenue’. Er ist kurz vorm Zumachen, aber ich wollte ja auch nur eine Reservierung machen. Ich entschliesse mich für einen ‘Creative Stylist’, der mich morgen nachmittag mal so richtig kreativ schneiden und stylisieren darf und spreche die Zeit ab. Ich bin gespannt.
Die Rückreise gelingt planmäßig perfekt, und ich erwische ohne Mühe in Fuchengmen meinen letzten Bus um 22:00. Und das nur, weil das Taxi warscheinlich 3 Euro kosten wird anstatt den 30 cent für Subway und Bus! Aber wer den Chinacent nicht ehrt, ist des Yuan schon gar nicht wert. Zuhause stellt sich heraus, dass die Klospülung nicht mehr funktioniert, denn eine mechanische Verbindung zwischen Hebel und Stöpsel ist gerissen. Vielleicht liegt der Grund im verbissenen Herunterspülen der toten Kackerlacken, wer weiss. Auf jeden Fall muss das Problem gelöst werden, bevor es eines wird, und mit ingenieurtechnischer Vernunft wird das ganze bereinigt. Ich verschlinge noch die gerade erworbenen Muffins und versinke in meiner noch immer nicht ersetzten, zu weichen Matratze zum Schlafen.
Die Rückreise gelingt planmäßig perfekt, und ich erwische ohne Mühe in Fuchengmen meinen letzten Bus um 22:00. Und das nur, weil das Taxi warscheinlich 3 Euro kosten wird anstatt den 30 cent für Subway und Bus! Aber wer den Chinacent nicht ehrt, ist des Yuan schon gar nicht wert. Zuhause stellt sich heraus, dass die Klospülung nicht mehr funktioniert, denn eine mechanische Verbindung zwischen Hebel und Stöpsel ist gerissen. Vielleicht liegt der Grund im verbissenen Herunterspülen der toten Kackerlacken, wer weiss. Auf jeden Fall muss das Problem gelöst werden, bevor es eines wird, und mit ingenieurtechnischer Vernunft wird das ganze bereinigt. Ich verschlinge noch die gerade erworbenen Muffins und versinke in meiner noch immer nicht ersetzten, zu weichen Matratze zum Schlafen.
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