Montag, 3. Dezember 2007

Montag, 3. Dezember 2007

Sun hatte mir gestern versprochen, sich heute um das ADSL zu kümmern, und zuerst den housing agent und das Management anzurufen, um zu versuchen auf der alten Leitung Internet zu kriegen. Nachdem sich unser Treffen etwas verspätet (der AK-47 läßt grüssen...) teilt Sun mit, er habe eine neue Leitung in Auftrag gegeben, und noch nicht telefoniert wegen der alten. Ich begreife zwar nicht, warum kein Mensch in diesem Land sich an seine Absprachen halten kann, aber lasse es erst mal so sein. Wir gehen zum Mittagessen in ein Filial des U.B.C.-coffees und laden auch Katrina ein, eine Klassenkameradin Suns. Als sie kommt, muß Sun schnell weg, und so unterhalte ich mich mit meiner Studentin über Gott und die Welt und zeige ihr Fotos auf dem Laptop. Leider klappt der Termin mit Cao Meng und einem “famous” producer nicht, deswegen gehe ich mit Katrina zur Uni, wo sie mich für eine Freundin verlässt und ich mich mit Sun und dem Bassisten zum Essen treffe. Anschliessend schauen wir uns Konzert an, was einem highschool-Abend gleicht: viele Gruppen Sänger und Sängerinnen treten in bunter Kleidung auf und singen möglichst schief irgendwelche Sachen. Das Publikum aber liebt es und so gehen Sun und ich nach einiger Zeit aus dem Aufnahmestudio und hinunter in den Saal. An sich keine schlechte Idee, denn der anwesende Student, der das Konzert aufnahm, hatte wohl ein Gehörproblem, wenn man so laut abhören muss... Das Konzert wird wieder verlassen und Sun läuft mit mir zum Bassisten, der uns in sein Auto lädt und losfährt. Ich bereite mich schon vor auf die nächste Station, werde aber Zuhause abgesetzt. Man geht in dieser Stadt nicht Bier trinken wurde mir schon öfter erzählt.

Zuhause wird Miki noch zum Geburtstag gratuliert, und der sich den 30 Jahren nähernde philosophiert erstaunlich tief über das Älterwerden und Zukunftspläne. Ich begleite ihn auf seinen Gedanken und verabschiede mich nach einiger Zeit, den Kosten wegen. Die frisch gekaufte DVD “The Messengers” wird angeschaut, und für einen schlechten Horrorfilm war es ganz amüsant. Punkt 2:00 wird wieder gebohrt, und so schlafe ich von Friede und Stille träumend ein.

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