Dienstag, 1. Januar 2008

Dienstag, 1. & 2. Januar 2008

Eine kurze Nacht läutet das neue Jahr ein, und morgens um 6:45 klingelt der Wecker. Das Taxi ist pünktlicher als abgesprochen, dafür gibt es aber einige Probleme mit den Zügen, denn jemand wollte in Hoofddorp das neue Jahr wohl nicht mehr miterleben. Die detour über Haarlem inklusive Taxiteilung mit anderen, eher gestressten Passagieren des gleichen Fluges, verhindert jedoch nicht, dass wir pünktlich ankommen. Das Flugzeug fliegt, so wie es sich gehört, ab und knappe 11,5 Stunden und einen Tag später landet der Jumbo auf der Bahn in Kuala Lumpur. Der Pilot erinnert sich ein wenig spät an die Bremse, jedoch bin ich wohl der einzige, dem dies auffällt. Die Landebahn trägt Rechnung mit Vergesslichkeit und das Flugzeug rollt dementsprechend zielstrebig auf das Gate zu. Die Transferzeit wird sinnvoll im Starbucks verbracht, wobei es kein Vanilla im Latte gibt. Am Gate tummelt sich noch keiner, aber ich beschliesse schon mal früh einzuchecken: und wieder gibt es erstaunlicherweise keine Probleme mit meinem mit elektronischen Aufnahmegeräten vollgepackten Handgepäck. Meine Müdigkeit wird mir bewusst, nachdem erst der dritte Schnürsenkelschnürversuch klappt, aber Schlaf ist noch nicht in Sicht – dafür aber die 777 der Malaysian Airways, welche mich grinsend anstiert und einen komfortabeleren Flug verspricht.

Der Flug verläuft wiederum recht angenehm, und die Bremse ist dem Piloten bekannt. In Hong Kong angekommen wird Geld gewechselt und eine Zugkarte gekauft nach Kowloon. Mit dem Taxi fahre ich weiter zum Imperial Hotel, welches am Anfang der Nathan Road ziemlich direkt um die Ecke des Cultural Centers liegt. Dass der Name nicht immer gleich dem Inhalt ist wird im eiskalten Zimmer bemerkt, in dem es keine Heizung gibt, dafür aber umsomehr offene Deckenstellen und herumhängende Rohre. Vor dem Fenster hinunter auf die Nathan Road ist ein Bambusgestell aufgebaut, auf dem so mancher Bauarbeiter geschickt herumklettert.
Ich besuche mit Terence die Probe des Hong Kong Chinese Orchestra, während der ich beinahe einschlafe. Terence schickt mich ins Hotel zurück, um etwas Schlaf beizutanken, und zwei Stunden später gehen wir einen abendliches Essen reinschieben. Hong Kong ist mal wieder klasse, auch obwohl es gerade zu kühl ist ohne Jack abends.

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